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Feuerwehrhain

Die Geschichte des Feuerwehrhain

 

Unendlich viele Geschichten scheinen mit dem lauschigen Hain im Oldenburger Bruch verbunden zu sein. Wohl schon vor ca. 90 Jahren trafen die Feuerwehrleute sich dort auf dem „Hintersten Berg“ im Bruch zum Schießen und kameradschaftlichem Beisammensein brachten gern auch Kind und Kegel mit hinaus ins Grüne.

Nach und nach bürgerte sich das Bewusstsein der Bevölkerung ein, das die Freiwilligen dort einen Treffpunkt in heimischer Natur, einen Rückzugsraum für gemeinsame Unternehmungen außerhalb des Dienstes hatten.

So richtig „entdeckt“ wurde das 10 000 Quadratmeter große Grün offenbar zur Zeit des 60. Stiftungsfestes der Oldenburger Feuerwehr im Jahre 1929 durch den damaligen Mitbürger Heinrich Bohstedt. Damals setzten die Freiwilligen, unterstützt von vielen Förderern aus der Bevölkerung, ungeahnte Aktivitäten frei, um den „Berg“ zu einem „Feuerwehrhain“ nach damaligen Vorstellungen zu gestalten.

Der Heimatkundler Franz Böttger hat die Geschichte des Hains in seiner Arbeit „Die Neuanlagen im Bruch“ für die Nachwelt erhalten. Hunderte Fuder Erde sind demnach ausgebracht worden, um Wege herzurichten. Ungefähr 6000 Bäume sind im Laufe von Jahren gepflanzt worden. Rund vier Kilometer neue Spazierwege entstanden, es gab große Einfriedungen, einen Kinderspielplatz, Bänke, einen kunstvoll und doch naturnah gestalteten Pavillon und eine Brücke. Goldfische füllten ein Gewässer.

Heute erscheint der Hain eher als Biotop, Oase der Ruhe unter schattigen Bäumen.

Zum Feuerwehrhain gehört bis heute auch eine steinerne Ehrentafel zum Gedenken an Feuerwehrmänner die in beiden Weltkriegen gefallen waren. An dieser Tafel hatten im Laufe der Jahrzehnte einige unbekannt gebliebene Besucher ihren Übermut ausgelassen. Mit Hilfe von Spendern und Helfern, insbesondere des örtlichen Steinmetzes Peter Haak, ist es den Freiwilligen gelungen ihre alte Ehrentafel wieder herauszuputzen.

Anlässlich der Fertigstellung des Monuments hieß der Oldenburger Wehrführer Andreas von der Heyde am 08.05.2007 (62 Jahre nach Kriegsende) zusammen mit dem Ehrenwehrführer Jürgen Klärmann und dem Feuerwehr-Chronisten Günter Wulf den Steinmetz Haak und den damaligen Bürgermeister Andreas Bigott im Hain
willkommen.

Heute dient der Feuerwehrhain als beliebtes Pausenziel bei Wanderungen durch den Oldenburger Bruch. Die Freiwilligen nutzen den Hain jährlich zum Grillen am „Vatertag“ und auch als feste Station bei dem bekannten Feuerwehrmarsch „Rund um Oldenburg“. Die Pflege des Geländes übernehmen in regelmäßigen Abständen die
Mitglieder unserer Reserveabteilung.

Inschrift Ehrentafel:

In den sinnlosen Kriegen des 1. und 2. Weltkrieges starben den Soldatentod

1. Weltkrieg

-Broer Bernhard
-Flindt Ferdinand
-Höhl Paul
-Kahl Wilhelm
-Küster Georg
-Landschoof Bernhard
-Massmann Hermann
-Stecher Franz

2. Weltkrieg

-Babbe Karl
-Bargholz Adolf
-Freese Hermann
-Haarz Willi
-Knoop August
-Landt Bruno
-Radden Bernhard

den Kameraden der Wehr gebührt unser aller Gedenken

Begriffserklärung „Hain“:

- Ein Hain ist ein kleiner Wald oder ein Gehölz. Das Wort entstand im 14. Jahrhundert aus mhd. (Mittelhochdeutsch) hagen für „gehegter Wald“, als eine Variante von Hag (Hainbuche/Hagebuche) und gilt in dieser Bedeutung heute als veraltet.
Quelle: Wikipedia


Dank an dieser Stelle an den Kameraden Günter Wulf für die Bereitstellung von Beiträgen aus der Chronik der Oldenburger Feuerwehr.

   

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